f Reisen nach Freiburg 2011 bis 2018

Reisen nach Freiburg und den Schwarzwald 2011 bis 2018

Zum Jahreswechsel 2011-12 fuhren wir via Freiburg mit diversen Zwischenstops Richtung Côte d'Azur, Südfrankreich. Sowohl auf der Hin- als auch der Rückfahrt machten wir in Freiburg Station, allerdings in erster Linie, um mehrere Freunde zu besuchen. Dadurch verblieb recht wenig Gelegenheit, uns die schöne Stadt anzuschauen.
Im September 2012 war ich für einen Kurzaufenthalt in Freiburg und zum Jahreswechsel 2012/13 war die Stadt wieder Station auf der Reise zur Schweiz und Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge ins Elsaß.
Freiburg stand im März 2015 wieder auf dem Reiseprogramm. Erneut nutzen wir die Lage im Dreiländereck zu Kurzausflügen ins Elsaß, nach Weil am Rhein in das Vitra Design Museum und in die Schweiz nach Basel in die Fondation Beyeler. Im Zuge einer Geschäftsreise waren wir im Oktober wieder in Freiburg. Von dort ging es in weitere Orte in Süddeutschland und in die Schweiz.
Ende Oktober 2018 machten wir erneut auf dem Weg in die Schweiz Station in Freiburg. Nach 12jähriger Renovierungszeit präsentierte sich der Turm des Münsters endlich wieder ohne Gerüst. War das Wetter in Freiburg schon ungemütlich, wurden wir ab dem "Hirschsprung" auf dem Weg nach Osten durch hohen Schnee überrascht.

Freiburg ist eine touristisch sehr attraktive Stadt. Wahrzeichen sind das Münster und die Bächle genannten, die Altstadt durchziehenden kleinen Gräben.

Freiburg wurde erst 1008 von den Zähringern gegründet. Im 17. und 18. Jahrhundert gehörte die Stadt mehrfach zu Frankreich und kam erst 1815 nach dem Wiener Kongreß endgültig zum Großherzogtum Baden. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt sehr stark zerstört, einzig des Münster blieb relativ intakt.

Panorama von Freiburg vom Schloßberg aus gesehen (Photo 1/2012)
Das Freiburger Münster. Stadtpfarrkirche im romanischen und gotischen Stil, erbaut von ca. 1200 bis 1513. Das Münster wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, obwohl die umgebenden Gebäude durch den Bombenangriff vom 27. November 1944 weitgehend in Schutt und Asche lagen.Auch die Glasfenster sind original erhalten, da man sie vor den Bombenangriffen aus dem Münster entfernte und bis nach Kriegsende sicher lagerte. (Photo 1/2012)
Das Münster ohne Gerüst (Photo 10/2018)
Das Münster (Photo 11/2012)

Das Portal des Freiburger Münsters. (Photo 1/2012)

Das historische Kaufhaus am Münsterplatz (1520-1532). Bau zum Warenumschlag und zur Zollabwicklung. (Photo 1/2012)
Die Alte Wache am Münsterplatz, Hauptwache der österreichischen Wachgarnison von 1733 (Photo 11/2012)
Das Kornhaus von 1498 wurde als städtisches Korn- und Tanzhaus erbaut. Nach völliger Zerstörung wurde es 1970 neu gebaut und die Giebelfront rekonstruiert. (Photo 11/2012)
Die Konviktskirche von 1823 (Photo 11/2012)
Das Schwabentor. Das jüngere der beiden erhaltenen Stadttore stammt aus dem zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts. Wie das Martinstor wurde auch das Schwabentor 1901 aufgestockt. Der nicht in die Landschaft passende Giebel wurde 1953 wieder abgetragen. (Photo 1/2012)
Das Schwabentor (Photo 11/2012)
Konditorei Gmeiner (Photo 1/2012)
Hotel Bären (Photo 1/2012)
In der Altstadt (Photo 1/2012)
(Photo 1/2012)
Das Neue Rathaus. Das 1539 bis 1545 gebaute Haus zum Rechen wurde 1578 bis 1581 mit dem Haus zum Phönix zusammengefügt. Bis 1774 war es das Hauptgebäude der Universität., bis 1868 die Anatomie und bis 1896 Poliklinik. 1896 bis 1901 wurde es zum Neuen Rathaus umgebaut. Nur noch die Renaissancegiebel erinnern an das Erscheinungsbild des alten Gebäudes. (Photo 11/2012)
Weihnachtsmarkt am Rathaus (Photo 11/2012)
Palais Sickingen. 1773 wurde das Stadtpalais des Freiherren v. Sickingen-Hohenburg fertiggestellt. Auch dieser Bau wurde 1944 zerstört. Er wurde 1962 bis 1965 wiederaufgebaut. (Photo 11/2012)
Wirtschaft zum großen Meyerhof (Photo 11/2012)
Martinstor von 1202. Umbau von 1901 (Aufstockung und neue Dachkonstruktion). (Photo 11/2012)
Jesuitenkirche 1682 (Photo 11/2012)
Gründerzeitliche Bauten (Photo 3/2015)
Die ehemalige Kartause an der Kartäuserstraße ist ein ehemaliges Kloster des Kartäuserordens. Als Kaiser Joseph II. die Aufhebung aller Kartäuserklöster anordnete, wurden Gebäude und Grundbesitz 1783 an Franz Anton Freiherrn von Baden verkauft und zum Adels-Landsitz umfunktioniert. Nach dem Erwerb durch die Stiftungsverwaltung Freiburg im Jahr 1894 wurde die Anlage in ihrer neuen Funktion als Altersheim instand gehalten. (Photo 11/2012)
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen eröffnete im August 2014 das UWC Robert Bosch College in dem Gebäude. (Photo 10/2015)
Schwarzwaldhof an der Kartäuserstraße (Photo 11/2012)
Die Dreisam bei der Jugendherberge (Photo 11/2012)
xxxx Im Günterstal, dem südlichsten Stadtteil Freiburgs, befindet sich ein ehem. Zisterzienserinnenkloster, welches 1224 erstmalig erwähnt und 1806 säkularisiert wurde. Im Bild das Torhaus des ehem. Klosters. (Photo 10/2015)
Günterstal: Liebfrauenkirche und ehem. Klostergebäude. 1892 werden die Gebäude des ehemaligen Klosters von der Freiburger Waisenhausstiftung erworben. (Photo 10/2015)
Günterstal: 1913 wurde die Villa Wohlgemuth im Stile der Toscana erbaut und nur wenige Jahre später an die Benediktinerinnen von St. Lioba verkauft. Das Gebäude ist heute das Mutterhaus der Schwestern. (Photo 10/2015)
Höllental im Schwarzwald: Historisches Zollhaus am Hofgut Sternen (Nachbau). (Photo 10/2015)
Blick auf den Titisee, ca. 35 km östlich von Freiburg gelegen. Am Nordufer liegt der gleichnamige sehr touristische Kurort, der Teil der Stadt Titisee-Neustadt ist. Der romantische See ist glazialen Ursprungs. (Photo 10/2015)
Östlich des Titisees fiel im Oktober 2018 dichter Schnee.
Weil am Rhein im unmittelbaren Länderdreieck Deutschland, Frankreich, Schweiz: Das Vitra Design Museum (Hauptgebäude von Frank Gehry) zählt zu den führenden Designmuseen weltweit. Es erforscht und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Designs und setzt diese in Beziehung zu Architektur, Kunst und Alltagskultur. Grundlage der Arbeit des Vitra Design Museums ist eine Sammlung, die neben Schlüsselstücken der Designgeschichte auch mehrere bedeutende Nachlässe umfaßt (u.a. von Charles & Ray Eames, George Nelson, Verner Panton und Alexander Girard). (Photo 3/2015)